Bali – Ein Paradies mit 1000 Tempeln

Posted on Dez 15, 2014 in Aktuelle Beiträge, Reiseberichte | One Comment

DSC05038

In München begann das Abendteuer Bali. Nach 5 Stunden und 30 Minuten Flugzeit war es Zeit für einen Zwischenstopp in Doha (Quatar). In Quatar wird die umstrittene Fussball WM im Jahr 2022 ausgetragen. Im Anflug auf Doha war es trotz Nacht taghell da überall Lichter brannten und es sah aus als seien überall Stadionscheinwerfer im Einsatz. Der Flughafen dort war sehr beeindruckend und hat den Reichtum des Landes wieder gespiegelt. Nach einem 2-stündigen Aufenthalt in Doha flogen wir weitere 10 Stunden bis nach Denpasar, der Hauptstadt Bali’s. Nach 24 Stunden auf den Beinen und 16 Stunden reiner Flugzeit ging es nach der Ankunft im Hotel direkt ins Bett.

Am nächsten Tag wachten wir im Paradies auf. Die Hotelanlage traumhaft schön, die Menschen unbeschreiblich freundlich und das Wetter konnte nicht besser sein. Das Hotel „The Laguna A Luxury Collection Resort & Spa“ in Nusa Dua lässt für seine Gäste keine Wünsche offen und bietet mit seiner riesigen Poollandschaft (viele Lagunen) ausreichend Platz für alle Gäste. Das Hotel ist sehr empfehlenswert und eines der besten Resorts auf Bali. Buchungen sind über folgenden Link möglich:
Zum Hotel “The Laguna, A Luxury Collection Resort & Spa”

Lagunenpool

Um das Land, die Leute und die Kultur Balis näher kennen zu lernen sollte jeder „Pauschaltourist“ auch raus aus dem Hotel gehen und Ausflüge buchen. Zu empfehlen ist Hans Regon, ein Einheimischer der viele Touren zu absolut fairen Preisen anbietet, perfekt Deutsch spricht und zudem auch deutschsprachige Fahrer für seine Touren zur Verfügung stellt. Kontakt kann mit ihm unter http://www.bali-romantic-tours.com/index2.htm oder per Mail hansregon@gmail.com aufgenommen werden.

DSC04610

1. Ausflug

Auf unserem ersten Ausflug Richtung Tanah Lot Tempel sind uns sofort die vielen Tempel, die vor jedem Haus stehen, aufgefallen. 90 % der Balineser sind Hinduisten und der Glaube prägt das alltägliche Leben der Balineser entscheidend. Wichtig bei diesem Glauben ist vor allem das Gleichgewicht zwischen „Guten“ und „Bösen“ zu finden. Aus diesem Grund huldigen die Gläubigen das Über- und Unterirdische mit Opfergaben, wie beispielsweise Süßigkeiten, Zigaretten und vieles mehr. Fast an jeder Straßenecke können Opferschalen gefunden werden. Oft wird die Insel auch als “Pulau Dewata” bezeichnet, das so viel bedeutet wie “die Insel der Götter”. Der Tanah Lot Tempel ist direkt auf ein vorgelagertes Felsenriff gebaut und kann nur bei Ebbe erreicht werden. Bei Flut wird der spektakulär gebaute Tempel von riesigen Wellen aus dem indischen Ozean umspült. Als einer der bekanntesten Reichstempel in Bali, dient dieser den Gläubigen zum Beten für die Meeresgötter zum Schutz vor Gefahren aus dem Meer (Umweltkatastrophen,…)

DSC04670

DSC04675

Weiter ging es in den Schmetterlingspark „Taman Kupu Kupu“ in dem es eine reiche Vielfalt an Schmetterlingen gab. Dort können exotische Schmetterlinge selbst angefasst werden und Bilder geschossen werden.

Danach fuhren wir zu den ältesten Reisterrassen Balis nach Jatiluwih. Der Anblick des kompletten Gebietes und vor allem der traumhaften Terrassenfelder war überwältigend. Bali’s Reisterrassen wurden im Jahr 2002 als UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen.  Die Einheimischen bezeichnen die Terrassen auch als Himmelstreppe der Götter. Nach einem kleinen Spaziergang durch die Reisterrassen ging die Reise weiter.

DSC04732

Unser Reisebegleiter Nayomen (sprach auch Deutsch) zeigte uns auf der Weiterfahrt verschiedenste Früchte, Gewürze und Pflanzen. Unter anderem pflückte er für uns Kakao, Kaffeebohnen, Zimt und Zitronengras. Diese kannten wir vorher nur aus dem Supermarkt und waren von der Natur Vielfalt Balis beeindruckt.

Die weitere Fahrt führte uns zu dem Dschungeltempel „Pura Luhur Batakau“, der 825 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Dieser Tempel wurde im 11. Jahrhundert inmitten des Regenwaldes gebaut und zählt zu den wichtigsten Tempelanlagen Balis. Am Eingang mussten wir einen Sarong (traditionelles balinesisches Tuch) umlegen, um auch die Knie zu bedecken. Die Ruhe, das Lauschen der Dschungelgeräusche und das Gefühl den Göttern ein Stück näher zu sein war faszinierend.

DSC04812

2. Ausflug

Der zweite Ausflug führte begann mit einer balinesischen Tanzaufführung (Barong Tanz). Der Barong ist ein mystisches Wesen, welches das „Gute“ darstellt. Daneben gibt es Rangda, die Königin der Hexen, die das Böse verkörpert. Der Balinese glaubt, dass Gut und Böse nebeneinander existieren. Beim Kampf von Gut und Böse gibt es deshalb keinen Sieger.

DSC05097

Der weitere Ausflug führte uns zum aktiven Vulkan Batur, der 1717 Meter über dem Meeresspiegel liegt, und dem riesigen Kratersee.  Ein faszinierender Ausblick über die Seenlandschaft und dem kleinen Vulkan.

DSC05111

Am Nachmittag fuhren wir in das Künstlerdorf Ubud. Dort erkundeten wir einen traditionellen balinesischen Markt. Neben Obst und Gemüse sahen wir dort vor allem Kunstwerke von Einheimischen Künstlern. Teilweise sind die Balineser an einem Kunststück über Jahre hinweg beschäftigt.

DSC05135

Am Ende des Tages ging es zu einer „Kaffeekatzen Farm“. Dort wird der weltbekannte und teuerste Kaffee der Welt„Luwak Coffee“ hergestellt. In Europa ist der das Kilogramm des Kaffees für über 200 Euro zu haben. Hergestellt wird der Katzenkaffee aus Exkrementen von frei lebenden Fleckenmusangs. Natürlich probierten wir den Kaffee auch und er schmeckte exzellent.

DSC05227

3. Ausflug

Das absolute Highlight erlebten wir bei unserem dritten Ausflug. Für den letzten Ausflug nahmen wir ein Taxi (blaue Taxis = offizielle Taxis) zum Uluwatu Temple (Pura Luhur Uluwatu) auch Affentempel genannt. Bekannt ist der Tempel wegen seiner spektakulären Lage. An einem steilen Kliff 70 Meter über der dem Meeresspiegel bietet sich ein faszinierender Blick auf den unruhigen Indischen Ozean. Vorsicht vor den Affen, die nahezu überall auf dem Gelände lauern!

DSC05172

Nachdem wir die Tempelanlage bestaunt hatten, ging es in Backpacker Manier zu Fuß Richtung Uluwatu Surf Beach der Straße entlang. Nach gut zwei Kilometern bei brütender Hitze und einem Bintang erreichten wir die steile Treppe, welche zu einem der besten Surfreviere der Welt führte. Uluwatu gilt zudem zu recht als einer der schwierigsten Surfspots der Welt. Grund dafür sind die messerscharfen Korallen, welche immer wieder zu Verletzungen der Surfer führen. Zuerst gingen wir in ein Restaurant auf der Klippe. Dort relaxten wir mit einem Bintang, beobachteten die spektakulären Wellen und eine unglaubliche Menge an Surfern.

DSC05393

Nachdem wir wieder hinunter gingen fanden wir einen kleinen Zugang zu einem der schönsten Strände der Welt. Denn nicht nur Surfer kommen hier im vollen Zug auf ihre Kosten. Bei Ebbe kann ein nahezu unberührter Traumstrand durch die Felsen erreicht werden. Kein Massentourismus, keine Strandverkäufer, keine Abzocke. Herzlich Willkommen im Paradies.

Leider mussten wir weiter und es ging zum wortwörtlich nächsten Traumstrand.

Zum Abschluss des Tages ging es zu einem der schönsten Stränden Balis, dem Dreamland Beach. Dort wurden im Jahr 2009 Dreharbeiten für den Film „Eat Pray Love“ durchgeführt. Das kristallklare Wasser lädt sowohl Badegäste, als auch Wellenreiter gleichermaßen ein. Da wir schon gegen Abend zu diesem Strand kamen versammelten sich die Menschen schon, um den traumhaften Sonnenuntergang zu genießen. Um den Sonnenuntergang in vollen Zügen zu genießen, gingen wir auf den Hügel  direkt am Dreamland Beach. Ein wunderschönes und unvergessbares Naturspektakel.

DSC05483

Wunderschöner Sonnenuntergang am Dreamland Beach in Bali.

DSC05570DSC05579

Das Fazit dieser Reise lautet:

„Go to Bali, enjoy sunsets, relax on the beach, drink Bintang beer and go surfing“

TOP  5 Sehenswürdigkeiten auf Bali:

  1. Uluwatu Surf Beach
  2. Reisterassen
  3. Uluwatu Temple
  4. Dreamland Beach
  5. Vulkan Batur

Reisen nach Bali können unter folgendem Link gebucht werden:

Zu den Reiseangeboten für Bali

1 Comment

  1. Armin
    16. Dezember 2014

    Sehr interessanter Bericht. Da bekommt man richtig lust auf Fernreisen. Vielen Dank, dass du deine Bilder mit uns geteilt hast.

    Gruß aus Stuttgart

    Reply

Leave a Reply